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Lange Nacht der Museen Hamburg 2017

Hamburger Architektur Sommer 2015

NewsPort - Kunst & Kultur aktuell

Bundesakkordeonorchester erhält Privilegierte Partnerschaft des Deutschen Musikrates


Donnerstag, 17. August 2017
Auf einstimmigen Beschluss des Präsidiums hat der Deutsche Musikrat die Privilegierte Partnerschaft an das Bundesakkordeonorchester vergeben. Neben dem Deutschen Jugendkammerchor und dem Ensemble der Länder wird damit... Weiterlesen...

Investigativreporter aus Mazedonien ist der letzte der diesjährigen Gäste der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte


Dienstag, 15. August 2017
Den Verfolgungsdruck durch die mazedonische Justiz kennt der unbequeme Journalist Tomislav Kezarovski schon lange. Gerade in den Wochen vor seiner Ausreise aber sei es noch einmal be­sonders schlimm gewesen, sagte der... Weiterlesen...

Bund fördert Pilotprojekt „Audience Development“


Dienstag, 15. August 2017
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters (BKM), bewilligt die großzügige Förderung eines Pilotprojekts zum Audience Development mit dem Thema... Weiterlesen...

Deutscher Buchpreis 2017: Jury nominiert 20 Romane für die Longlist


Dienstag, 15. August 2017
Die nominierten Titel für den Deutschen Buchpreis 2017 stehen fest: Die Jury hat 20 Romane für die Longlist ausgewählt. Die sieben Jurymitglieder haben seit Ausschreibungsbeginn 200 Titel gesichtet, die zwischen... Weiterlesen...

Douglas Sirk Preis für Wim Wenders


Montag, 14. August 2017
»Wim Wenders als einer der bedeutendsten Filmemacher der Welt, dessen Werke wie die kaum eines anderen Regisseurs für deutsches Autorenkino stehen, hat den Douglas Sirk Preis mehr als verdient. Wir wollen damit auch... Weiterlesen...

Kultur-Magazin aus Hamburg


Theater - Tanz

Mariano Pensotti: „Loderndes Leuchten in den Wäldern der Nacht“

(4 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 18. August 2017 um 09:46 Uhr
Loderndes Leuchten Foto - Grupo Mareo

Was für ein ungewöhnliches Stück! Eines? Nein: Was für drei ungewöhnliche Stücke – so intelligent, humorvoll und hintersinnig!
Mariano Pensottis „Loderndes Leuchten in den Wäldern der Nacht“, das am Mittwoch beim Sommertheater auf Kampnagel Premiere feierte, ist so vielschichtig verschachtelt, wie eine russische Matrjoschka: Ein Stück im Stück im Stück – wobei das erste Stück Marionetten-Theater und das letzte Stück ein Film ist, bei dem es körperlich in jeder Hinsicht zur Sache geht.
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CDs KlassikKompass

Vienna Vocal Consort: Nostre Dame

(15 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Claus Friede  -  Donnerstag, den 17. August 2017 um 09:10 Uhr
Vienna Vocal Consort Nostre Dame

Das Vienna Vocal Consort zählt seit Gründung im Jahr 2007 zu Österreichs renommiertesten Vokalensembles für Alte Musik. Deren neues Album „Nostre Dame“ – im Zentrum mit der „Messe de Nostre Dame“ (um 1360) des französischen Dichters und Komponisten Guillaume de Machauts (um 1300-1377) – wurde passend in der gotischen Kirche des niederösterreichischen Klosters Retz aus dem 13. Jahrhundert aufgenommen.
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Film

„Dalida”. Oder die Angst vor der Dunkelheit

(67 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Mittwoch, den 16. August 2017 um 09:12 Uhr
Dalida

Wie viel Tragik verkraftet ein Film in Zeiten von „Wonder Woman” oder „Atomic Blonde”? Tough ist angesagt, und viele Kritiker reagierten eher störrisch auf das melancholische berührende Porträt eines Megastars, dessen Traum von bürgerlicher Idylle sich nie erfüllen sollte.
Dalida beging am 3. Mai 1987 Selbstmord, 54 Jahre war sie alt und eine der berühmtesten Chansonsängerinnen Frankreichs. Über 2.000 Lieder in 15 Sprachen hat sie aufgenommen, produzierte einen Hit nach dem anderen: „Ciao, ciao bambina", „J’attendrai”, „Besame mucho", „Gigi l'amoroso" oder das Duett mit Alain Delon: „Paroles, paroles”.
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Festivals, Medien & TV

Chilly Gonzales in Lübeck – atemberaubend mitreißend

(29 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 11. August 2017 um 09:41 Uhr
Chilly Gonzales Foto Alexandre Isard

Der Schlafrock war schwarz und nicht rot, wie am Vorabend in der Elbphilharmonie. Entsprechend seriös, ganz leise und melodisch der Einstieg.
Chilly Gonzales ließ es bei seinem Schleswig-Holstein Musik Festival-Konzert (SHMF) in der Lübecker Musik- und Kongresshalle ungewöhnlich ruhig angehen. Entsprechend verhalten reagierten anfangs die Zuhörer. Doch zum Schluss riss der kanadische Entertainer auch sie von den Sitzen! Standing-Ovations für einen Ausnahmekünstler und ein Ausnahmekonzert.
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Festivals, Medien & TV

Sommerliche Musiktage in Hitzacker: Durchwoben vom ständigen Wandel

(32 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Thomas Janssen  -  Mittwoch, den 09. August 2017 um 09:56 Uhr
Sommerliche Musiktage in Hitzacker 2017

Dass „die Tonkunst eine rührend-kurze Freude (ist), die aus dem Nichts entsteht und ins Nichts vergeht... eine kleine fröhliche Insel... die auf dem dunklen, unergründlichen Ozean schwimmt“ hat der Schriftsteller und Romantiker Wilhelm Heinrich Wackenroder (1773-1798) von der Musik gesagt.
Wenn auch nicht auf dem Ozean schwimmend, sondern am Ufer der Elbe situiert, sind die Sommerlichen Musiktage Hitzacker eine dieser Musikinseln. Bis zum 6. August präsentierten die rund 30 Konzerte und Veranstaltungen am östlichen Rand der Metropolregion Hamburg, dass und wie Musik Resonanzen auslöst: „Keine Wissenschaft für den Kopf, sondern unmittelbar zu erlebende Realität“, so der Violinist, Musikdenker, Hochschullehrer und Quartett-Mentor Eberhard Feltz.
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Musik

Kassé Mady Diabaté – ein Ausflug in die westafrikanische Musik

(44 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Claus Friede  -  Montag, den 07. August 2017 um 09:35 Uhr
Kassé Mady Diabaté – ein Ausflug in die westafrikanische Musik

„La parole des anciens est secrée.“ (Das Wort des Ältesten ist heilig)

Das Mandingo-Reich (Manding) wurde im 13. Jahrhundert vom sagenhaften Mali-Kaiser Sunjata (Soundiata Keïta, 1190-1255) gegründet und erstreckte sich vom heutigen Senegal bis Niger. Noch immer wird der Mandingo-Sprachraum in Westafrika über folgende Ländern definiert: Mauretanien, Senegal, Guinea, Gambia, Elfenbeinküste, Ghana, Burkina Faso und Mali. Es ist nur wenig über Sunjata im westlichen Maßstab bewiesen, da es sich bei den Erzählungen und Liedern in erster Linie um rein mündliche Überlieferungen handelt und diese im Laufe der Jahrhunderte immer größerer Veränderung und Idealisierung unterzogen wurden. Jedoch erwähnen auch arabische schriftliche Chroniken den Kaiser und Teile seiner Geschichte und unterstützen somit Teile der Sunjata-Sage. Danach soll er als Kind eher schwächlich, ja sogar behindert gewesen, bevor er ein großer Kaiser wurde und seine erstaunlichen Taten hervorzubringen vermochte.
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CDs KlassikKompass

Rudi Stephan – Chamber Works and Songs

(48 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Claus Friede  -  Freitag, den 04. August 2017 um 09:11 Uhr
Rudi Stephan – mit Signatur

Rudi Stephan (1887-1915) konnte sein Leben nicht lange leben, er konnte sein unglaublich großes musikalisch-kompositorisches Talent nicht vollständig ausreifen lassen und sein Werk konnte in den Erinnerungsfeldern der frühen 20. Jahrhunderts ebenfalls nicht gebührend überleben. Es hat ein Jahrhundert gedauert und 15 Jahre intensive Recherchearbeit des Pianisten Hinrich Alpers (*1981), bevor dieses außerordentliche und qualitätsvolle Album den jung, im Ersten Weltkrieg gefallenen Komponisten, in der bisher umfangreichsten Sammlung vorstellt.
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Film

„Final Portrait”. Die Selbstzweifel des Alberto Giacometti

(165 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Donnerstag, den 03. August 2017 um 09:41 Uhr
Final Portrait Alberto Giacometti

Hinreißend wie Regisseur Stanley Tucci Kreativität als permanenten Ausnahmezustand inszeniert.
Paris 1964. Zwei Stunden nur, vielleicht drei, allerhöchstens ein Nachmittag, länger werde es auf keinen Fall dauern, ihn zu porträtieren, versichert Alberto Giacometti (Geoffrey Rush) seinem amerikanischen Freund James Lord (Armie Hammer). Der Schriftsteller fühlt sich geschmeichelt, sein Rückflug nach New York geht schon übermorgen, er ahnt nicht, auf welches Abenteuer er sich einlässt. Der damals 63jährige Schweizer Bildhauer, Maler und Grafiker war zu jener Zeit bereits eine Legende, die Werke erzielten Rekordpreise. Doch grade der eigene Erfolg macht den Künstler noch misstrauischer gegenüber der Qualität seiner Arbeit. Nach wenigen Pinselstrichen schreit er die Leinwand an, flucht, bricht abrupt ab und verschiebt alles auf den nächsten Tag.
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Architektur

Gustav Oelsner – Licht, Luft und eine grüne Lunge für Altona

(83 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Christel Busch  -  Dienstag, den 01. August 2017 um 09:45 Uhr
Gustav Oelsner – Licht, Luft und eine grüne Lunge für Altona

Als Architekt, Stadtplaner und Bausenator prägte Gustav Oelsner in der Weimarer Republik das Stadtbild von Altona. Seine funktionale, moderne Architektursprache im Stil des „Neuen Bauens“ bewirkte eine Modernisierung der Stadt: Wohnquartiere für den kommunalen Wohnungsbau mit Grünanlagen entstanden, Reihen- und Doppelhäuser. Parkanlagen und der Elbwanderweg dienten als Naherholungsgebiete. Seine städtebauliche Devise mit dem Streben nach „Licht, Luft und Sonne“ verbesserte die Lebensqualität der damaligen Menschen.
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CDs KlassikKompass

Schabernack – A treasure trove of musical jokes

(70 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Claus Friede  -  Montag, den 31. Juli 2017 um 09:23 Uhr
Schabernack – A treasure trove of musical jokes

Das in Bern beheimatete Orchester für Alte Musik „Les Passions de l’Ame” unter der Leitung der Violinistin Meret Lüthi widmet sich einem musikalischen Kuriosum der Barockzeit und nennt es Schabernack.

Werke vier verschiedener, überwiegend bekannter Komponisten, Johann Joseph Fux (1660-1741), Johann Heinrich Schmelzer (c.1623-1680), Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) und Johann Jakob Walther (1650-1717) sind auf dem Album zum Thema „Schabernack“, Witz, Unfug, Streich in den Wettstreit miteinander getreten.
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Kultur und Management

Werner Bokelberg „Unser Lübeck vor 100 Jahren“

(65 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 28. Juli 2017 um 09:12 Uhr
Luebeck vor 100 Jahren bokelberg.com

Sie gilt als „Königin der Hanse“ und süßeste Schatzkiste Norddeutschlands – und das nicht nur wegen des leckeren Marzipans, das ihren Namen in alle Welt trägt.
Lübeck ist so reich an kulturellem Erbe und Lebensqualität wie kaum eine andere Stadt Norddeutschlands. Sieben schmucke Kirchtürme prägen ihre markante Silhouette und mit ihren hunderten von Bauten in Backsteingotik, den verwunschenen Gässchen und dem trutzig-markanten Holstentor bietet sie ein wunderschön geschlossenes Bild, das seit 1987 den Titel UNESCO-Weltkulturerbe trägt.
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Film

„Paradies”. Oder die Unmöglichkeit der Liebe in Zeiten des Terrors

(215 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Donnerstag, den 27. Juli 2017 um 09:45 Uhr
Paradies

Als obszön hätte es Andrei Konchalovsky empfunden, seinen Film „Paradies” in Farbe zu drehen. Der 79-jährige russische Regisseur entdeckt für uns radikale neue Wege der Annäherung an eine Vergangenheit, die unfassbar scheint.
Das ästhetisch virtuose, schwermütige Drama vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs entwickelt sich zur zeitlosen Parabel über das menschliche Versagen und jene unstillbare Sehnsucht nach Erlösung. Die Protagonisten: Ein Franzose, eine Russin, ein Deutscher, alle drei Darsteller spielen in ihrer jeweiligen Muttersprache. Schon das ist spektakulär, dieser Mix aus dokumentarischer Authentizität und ungewohntem metaphysischem Selbstverständnis. Es wird ein Abschied von der herkömmlichen Feindfigur. Ob Widerstandskämpferin, Nazi-Kollaborateur oder SS-Offizier, jede Person offenbart große innere Stärke, erliegt aber ihren Schwächen und fanatischen Überzeugungen.
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CDs KlassikKompass

Ernst Toch: Solo Piano Pieces

(86 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Claus Friede  -  Montag, den 24. Juli 2017 um 09:29 Uhr
Ernst Toch

Ernst Toch (1887-1964) gehört zu der Vielzahl von jüdischen Komponisten, deren Werke in Vergessenheit zu geraten drohen. Sie nun in das Aufführungsrepertoire aufzunehmen ist neben einer Selbstverständlichkeit auch der Tatsache geschuldet, dass in vielen Werken Bedeutsames zu entdecken ist.
Der in Wien geborene Toch hat gerade in seinem Schaffen nach Ende des Ersten Weltkriegs viel geleistet und steht vielen anderen Künstlern, und unabhängig vom Genre, ob Musik, Kunst oder Literatur, in nichts nach: Die Reduktion auf das Wesentliche ist Kern der kompositorischen Kompetenz.
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Musik

Telemann: Pietsch spielt die Fantasien für die Violine ohne Bass

(103 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Freitag, den 21. Juli 2017 um 10:32 Uhr
Telemann: Pietsch spielt die Fantasien für die Violine ohne Bass

Von der Lebenslust polnischer Spielleute über italienische und französische Anklänge bis zur neuen Musik des empfindsamen Zeitalters reicht der Bogen, den Telemanns Fantasien für Violine solo schlagen. Der Barockviolinist Thomas Pietsch leuchtet diesen faszinierenden kleinen musikalischen Kosmos mit lebendigem Atem aus.
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Ich habe mich immer gefragt, was Kino in den Menschen auslöst, das sie seit den Anfängen des 20ten Jahrhunderts Jahr für Jahr, zu Millionen in die Säle stür [ ... ]



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